Belm. Tobezimmer, Spielecke und Ruhekammer sind schon bestückt – und jetzt bekommt auch der Malraum ein Stück mehr Ausstattung: Beim SPES VIVA Trauerland in Belm freut sich Leiterin Marion Gövert über jede Spende. Und die des Vereins „Lernen fürs Leben“ machte jetzt ein Trockenregal für Bilder möglich. Hinter der Zuwendung über 1000 Euro stehen mit Jens Bormann und Karsten Wulf die Geschäftsführer des Osnabrücker Unternehmens buw.
„Viele der Kinder und Jugendlichen, die zu uns ins Trauerland kommen, malen mit Fingern und Händen. Das ist eine Ausdrucksform ihrer persönlichen Trauerbewältigung“, erklärt Gövert. „Mit dem neuen Trockenregal können wir die entstandenen Werke besser lagern und später im Trauerland aufhängen.“ Dass Spenden so zielgerichtet und zweckgebunden eingesetzt werden, freut auch Marion Fröhlich und Bernt Heimann vom Verein „Lernen fürs Leben“, einer Initiative von buw-Mitarbeitern, die ihre Chefs Bormann und Wulf vom Trauerland überzeugen konnten. „Wir freuen uns, dass mit unserer Unterstützung hier etwas wirklich sinnvolles angeschafft wird“, sagt Fröhlich, die zu den Initiatorinnen des Vereins gehört. 2002 von Mitarbeitern gegründet, kümmert sich „Lernen fürs Leben“ um karitative Projekte in Afrika, aber auch an den buw-Standorten in Deutschland und Osteuropa.
Eine Parallele stellen die beiden Unterstützer auch her: „Uns hat beeindruckt, wie groß und umfassend das ehrenamtliche Engagement hier im Trauerland ist. Und das Ehrenamt wird bei uns eben auch groß geschrieben“, erklärt Heimann. Hintergrund: Bei der Unterstützung der Projekte und Einrichtungen an den buw-Standorten geht es ebenfalls darum, dass die Mitarbeiter ehrenamtlich helfen. „Wir wollen etwas zurückgeben“, sagt Fröhlich. „Das Unternehmen ist in den vergangenen Jahren so erfolgreich gewachsen, dass wir gesellschaftlich Verantwortung übernehmen wollen!“ Auf die Idee, das Trauerland zu unterstützen, seien die Helfer teils durch die Medienberichterstattung über die Einrichtung gekommen, aber auch durch Trauerfälle innerhalb des Kollegenkreises. „Diese Fälle gehen einem besonders nah und man merkt, wie nah das Thema eigentlich an einem dran ist“, merkt Heimann an. Im Rahmen der Initiative www.ich-bin-helfer.de verzichtete die Geschäftsleitung in diesem Jahr auf Weihnachtsgeschenke für Kunden und stellte den Betrag für die Förderung sozialer Projekte an den buw Standorten zur Verfügung.
Die beiden buw-ler können sich sogar eine längerfristige Unterstützung vorstellen. „Corporate volunteering“ heißt das Zauberwort, mit dem Fröhlich und Heimann das ehrenamtliche Engagement ihrer Kollegen beschreiben. Dahinter steckt wirkliche Hilfe, die ankommt: „Ziel ist, dass die Helfer vor Ort mit anpacken, beispielsweise bei Garten- oder Renovierungsarbeiten“, sagt Heimann. Erst sind aber die Kinder im Trauerland dran, denn die können nun nach Herzenslust malen – und ihre im Trockenregal gelagerten Werke nachher an den Wänden bewundern. Mehr Informationen zum Verein „Lernen fürs Leben“ gibt es unter www.lernen-fuers-leben.de. Alles über das Trauerland finden Interessierte unter www.trauerland-os.de.
Belm. Für die Kunden der Firma prolabor hieß es zu Weihnachten: Schenken, anstatt beschenkt zu werden. Hintergrund: Die „Allrounder“ aus Georgsmarienhütte, die als kompetenter Partner bei der Beratung und Belieferung von Patienten, Krankenhäusern, Laboren, Arztpraxen sowie Alten- und Pflegeheimen zur Verfügung stehen, sparten sich die üblichen weihnachtlichen Aufmerksamkeiten für ihre Partner und spendeten 3.000 Euro an das SPES VIVA Trauerland in Belm.
„Wir sind froh, einen kleinen Beitrag für diese Einrichtung zu leisten“, sagte Christian Reddehase als Firmen-Vertreter beim Besuch des Trauerlands. „Ich bin mir sicher, dass sich unsere Kunden darüber freuen, dass hier etwas für trauernde Kinder geleistet wird.“ Die Idee, den Geschäftspartnern an Weihnachten einmal etwas anderes zu schenken, kam den Unternehmern aus dem Südkreis bereits vor einiger Zeit. Aus den Medien und über Mundpropaganda hörten Reddehase und Co. von der Einrichtung, die sich um trauernde Kinder und Jugendliche sowie deren Familien kümmert. „Als wir erfahren haben, dass hier Hilfe zielgerichtet bei den Kindern ankommt, war uns klar, dass wir etwas zurückgeben möchten“, erzählt der Bereichsleiter Medicare.
Die prolabor GmbH, 1977 gegründet, hat sich unter der Leitung des Geschäftsführers Dieter Beermann zu einem erfolgreichen, regionalen Anbieter im Gesundheitswesen entwickelt. Das fachliche Know-How der mehr als 70 Mitarbeiter, gepaart mit dem Gespür für die Patientenbedürfnisse stehen dabei im Mittelpunkt. So betreibt prolabor eine übergreifende Kommunikation zu Ärzten, Krankenkassen sowie Lieferanten und bietet seinen Kunden eine individuelle und kompetente Versorgung. „Wir werden unseren Mitarbeitern und den Geschäftspartnern über das Trauerland berichten“, resümierte Reddehase. „Und weitergeben, dass die Weihnachtsgeschenke hier bestens aufgehoben sind!“
Das Trauerland besteht seit August 2010 in der Alten Kaplanei in Belm und ist eine der drei Säulen von SPES VIVA. Toberaum, Bastelzimmer, Gesprächsecke – all das wurde aufwändig renoviert, um Kindern und Jugendlichen sowie deren Familie einen Ort für Trauer zu bieten. Zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich mit Leiterin Marion Gövert um die Begleitung von jungen Trauernden. Mittlerweile ist das Trauerland von den Menschen in der Region gut angenommen: In mehreren (Alters-) Gruppen kommen Betroffene regelmäßig zusammen. Alle Angebote im Trauerland sind komplett spendenfinanziert.
Belm. „In Trauer zu sein, kann jedem widerfahren. Auch uns. Deshalb wollten wir etwas Gutes tun“, sagen Ursula und Jörg Kieback. Und genau das haben sie: Das Ehepaar aus Osnabrück spendete jetzt 2.500 Euro an das SPES VIVA Trauerland in Belm.
„Die Idee ist im Sommer entstanden“, erzählt Ursula Kieback. Aus Anlass ihres Hochzeitstages und aus der Laune heraus planten die Eheleute eine Gartenparty. Wie kam da das Trauerland ins Spiel? Durch sein Engagement im Beirat der Stiftung SPES VIVA hatte Jörg Kieback schon von der Einrichtung für trauernde Kinder und Jugendliche und deren Familien gehört. „Uns hat die Idee und das, was wir vorher erfahren haben, beeindruckt. Deshalb baten wir unsere Gäste nicht um Geschenke, sondern um eine Spende für das Trauerland“, erklärt Kieback. 2.500 Euro kamen dabei zusammen. Geld, das das Trauerland gut gebrauchen kann, wie Marion Gövert beim Rundgang durch die Einrichtung berichtet. „Da wir komplett spendenfinanziert sind, freuen wir uns über jede Unterstützung.“ Dass die Mittel zweckgebunden eingesetzt werden, erklärte die Leiterin in den einzelnen Themenräumen: So konnte durch Spenden das Malzimmer ausgestattet oder der Ruheraum mit einem Sofa und entsprechender Beleuchtung bestückt werden. „Spenden kommen sichtbar im Trauerland an“, so Gövert.
Ebenso wie die Kiebacks war auch Prof. Heiko Hellwege, neuer Vorsitzender der Stiftung SPES VIVA, bei der Spendenübergabe das erste Mal im Trauerland. Und auch er zeigte sich überzeugt vom Einsatz der Mittel. „Nach knapp einem Jahr Bestehen hat sich das Trauerland schon in erwähnenswertem Maße etabliert. Damit das so weitergeht, sind Spenden wie diese notwendig.“
Neben der wichtigen Geldspende hatten die Kiebacks übrigens noch ein weiteres Geschenk parat – und bewiesen dabei den richtigen Riecher: „Wenn die Mutter stirbt“ heißt das Kinderbuch, das die Osnabrücker mit im Gepäck hatten. Das Pendant dazu, „Papa, wo bist du?“, steht passenderweise schon in der Büchersammlung des Trauerlands.
Belm. Seit einem Jahr kümmert sie sich um Kummer: Als Marion Gövert im August 2010 das SPES VIVA Trauerland in Belm feierlich eröffnete, konnte keiner ahnen, wie erfolgreich das erste Jahr für die Einrichtung für trauernde Kinder, Jugendliche und Familien laufen würde. Das einjährige Bestehen feierten nun der ehrenamtliche Unterstützerkreis und der SPES VIVA-Vorstand mit einem gemeinsamen Grillfest. Zeit für gemeinsame Rück- und Ausblicke.
Was ist bisher geschehen im Trauerland? Gövert beschreibt einige Meilensteine, wie zum Beispiel das Eröffnungsfest im August. „Da haben wir auf jeden Fall Glück mit dem Wetter gehabt“, sagt die Trauerland-Leiterin mit Blick in den wolkenverhangenen Himmel. „Tolle Erlebnisse waren aber auch die Fortbildungen für die Ehrenamtlichen im Herbst 2010 und der Start der ersten Trauer-Gruppe im November.“ Dass dann im Februar aufgrund des großen Interesses gleich eine zweite Gruppe dazu kam, bezeichnet Gövert heute als „positive Überraschung, die wir aber erstmal organisatorisch auf die Beine stellen mussten“.
Momentan sind 22 Kinder und Jugendliche regelmäßig im Trauerland zu Gast. Erfreulich findet Gövert, dass mittlerweile schon erste Verabschiedungen stattfinden: „Bei den Kindern, die uns nach einer gewissen Zeit verlassen, habe ich schon das Gefühl, dass wir eine Unterstützung bieten konnten.“ Gar nicht möglich wäre dies ohne die vielen ehrenamtlichen Trauerbegleiter. Eine von ihnen ist Tanja Mehl, die seit einem Jahr die Montagsgruppe im Tauerland begleitet. Dass diese Tätigkeit zu Herzen gehen kann, hat Mehl schnell gemerkt: Gespräche mit den Kindern über Erinnerungen an verstorbene Angehörige, zum Beispiel der letzte gemeinsame Urlaub – das sind Momente, die einen selbst und die eigene Arbeit prägen.
Doch nicht nur Kinder und Jugendliche werden im Trauerland begleitet, auch die Eltern haben die Möglichkeit für gegenseitigen Austausch. Eine Ansprechpartnerin dafür ist Marlene Haucap, die ehrenamtlich und „vom ersten Tag an“ im Trauerland tätig ist. Sie hilft den Eltern in moderierender Funktion, aber die 14täglichen Besuche im Trauerland helfen auch ihr, wie sie sagt: „Durch die Erfahrungen hier fühle ich mich auch im Alltag stärker und selbstbewusster.“
Geburtstagszeit ist auch immer Zeit für Wünsche. Marion Gövert wünscht sich für das zweite Trauerland-Jahr, dass es so gut weitergeht, wie bisher. Hauptsächlich meint sie damit das Engagement der Ehrenamtlichen. „In naher Zukunft wird es auch wieder ein Einführungswochenende für neue ehrenamtlich Tätige geben.“ Trotzdem sei das Trauerland noch lange kein Selbstläufer: „Als komplett eigenfinanzierte Einrichtung sind wir weiterhin auf die Unterstützung von Spendern angewiesen“, gibt die Leiterin zu denken. Und die nächsten Schritte? „Wir wollen mittelfristig eine eigene Gruppe für trauernde Jugendliche einrichten“, sagt Gövert. „Denn Kinder trauern anders als Erwachsene – und Jugendliche anders als Kinder.“

Am Donnerstag, 07. Juli 2011 besuchte die Gruppe der ehrenamtlichen Hospizhelferinnen, die für den Ambulanten Hospizdienst Lemförde Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleiten, das SPES VIVA Trauerland in Belm. Einmal im Monat treffen sich die Ehrenamtlichen, um Fallbesprechungen zu halten, sich auszutauschen und sich fortzubilden. "Es ist wichtig", so die Hospizkoordinatorin Silke Hülsmann, "dass wir die Hilfsangebote rund um das Thema Tod und Sterben, die in unserer Region vorhanden sind, kennenlernen, damit wir sie weiterempfehlen können." Deswegen stand der Besuch des SPES VIVA Trauerland nun auf dem Programm. "Trauerland" ist ein Zentrum für trauernde Kinder, Jugendliche und deren Familien, ein Ort, um Trauer zu leben. Die Angebote sind kostenfrei und konfessionell ungebunden. Marion Gövert, Projektkoordinatorin (auf dem Foto ganz rechts) steht unter der Telefonnummer 05406/8159021 für weitere Fragen zur Verfügung. Den Ambulanten Hospizdienst Lemförde, der neben Sterbe- und Trauerbegleitung, Kranken- und Altenseelsorge auch Beratung rund um das Thema Palliative Care kostenlos zur Verfügung stellt, erreichen Sie 24 Stunden unter der Telefonnummer 05443/997093.
Belm. „Für uns ist es wichtig, vor Ort, also quasi in der Nachbarschaft zu helfen“, sagt Silke Tscherner. Gemeinsam mit ihrem Mann Norbert hat die Belmer Geschäftsfrau das 25jährige Firmenjubiläum des gemeinsamen Unternehmens genutzt, um Spenden für das SPES VIVA Trauerland zu sammeln. Ergebnis: 2.300 Euro gehen an die Einrichtung für trauernde Kinder und Jugendliche sowie deren Familien.
Rückblende: Im April feierte der vor 25 Jahren von Rudolf Tscherner gegründete Betrieb das Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür und einem Empfang für Kunden, Zulieferer und weitere dem Unternehmen verbundene Personen. Für Silke Tscherner ein willkommener Anlass, die Feiern mit dem Einsatz für die gute Sache zu verbinden: „Für uns stand früh fest, dass wir das Trauerland mit einer Spende unterstützen wollen. Deshalb haben wir anstatt Geschenken lieber eine Spende für die hiesige Einrichtung angenommen.“ Das Interesse der Geschäftsleute für das Trauerland kam nicht von ungefähr. Schon bei der Eröffnung im August 2010 waren die Tscherners vor Ort, um das neue SPES VIVA-Projekt selbst in Augenschein zu nehmen. „Damals merkten wir, dass dort eine Spende gut angelegt ist“, sagt Silke Tscherner.
Das Geld wird jetzt zweckgebunden eingesetzt, wie Dr. Winfried Hardinghaus, ärztlicher Direktor am Krankenhaus St. Raphael in Ostercappeln und Kopf hinter der SPES VIVA-Idee, versichert. „Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen für die Begleitung der trauernden Kinder und Jugendlichen speziell ausgebildet werden. Da hilft jeder Euro!“ Gerade vor dem Hinter grund, so Hardinghaus weiter, dass sich das Trauerland komplett aus Spendengeldern finanziere, sei man für jede Unterstützung dankbar.
Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen sei Ihnen wichtig, betonen die Tscherners, die den Betrieb seit nunmehr 19 Jahren führen. Gemeinsam mit ihren 18 Mitarbeitern bieten sie Lösungen im Bereich Bodenbeläge an. Informationen rund um das Unternehmen gibt es im Internet unter www.tscherner-boeden.de.
Warum fällt es uns Erwachsenen so schwer, über Tod und Trauer zu reden? Und wie erleben eigentlich Kinder diese Gefühle? Diese und andere Fragen standen jetzt im Mittelpunkt eines Gesprächsabends im Kindergarten St. Marien in Bad Laer. Eine, die sich tagtäglich mit Trauer von Kindern und Jugendlichen beschäftigt, ist Marion Gövert, an diesem Abend Referentin.
30 Eltern aus den Bad Laerer Kindergärten St. Marien, St. Josef und St. Antonius nahmen das Angebot von Gemeindereferent Thomas Steinkamp an, sich von der Leiterin des Belmer SPES VIVA Trauerlands über ihre Arbeit in der Einrichtung für trauernde Kinder und Jugendliche sowie deren Familien zu informieren. Und eigene Gedanken über das Thema auszusprechen.
„Jedes Kind hat irgendwann einmal mit Trauer zu tun“, erklärte Gövert. Deshalb sei es wichtig, dem Kind Raum dafür zu geben. „Trauer ist etwas normales, menschliches. Im Trauerland versuchen wir, Kinder und Jugendliche auf ihrem eigenen Weg zu begleiten. Das sieht bei jedem anders aus – und deshalb bieten wir viele verschiedene Möglichkeiten an, Gefühle auszudrücken.“ Während Gövert das Konzept erklärte, hörten die Gäste im Haus für Kinder und Familien gebannt zu. Schließlich wurde deutlich: Fast jeder der Anwesenden hat bereits die Erfahrung gemacht, Kindern den Tod eines geliebten Menschen zu erklären. „Und da zeigt sich besonders, dass Kinder eben ganz anders damit umgehen, aber auch uns Erwachsene als Begleiter in Tod- und Trauersituationen an ihrer Seite brauchen“, sagte Gövert.
Letztendlich, so der Tenor im Kindergarten St. Marien, gebe es keine allumfassende Lösung, wie man Kinder in Trauer begleitet. „Aber manchmal, da reicht es auch einfach, darüber zu sprechen, welche eigenen Erfahrungen man gemacht hat“, resümierte Steinkamp.
Ostercappeln. Der Lions Club Wittlager Land setzt sich jetzt auch für das SPES VIVA Trauerland in Belm ein: 4.500 Euro überreichte der Club-Vorstand an die Einrichtung, die trauernde Kinder und Jugendliche sowie deren Familien begleitet.
Der Betrag stammt aus zwei Aktionen, die die „Löwen“ im abgelaufenen Jahr gefahren haben. Auf dem Hunteburger Markt verlosten die Mitglieder gebrauchte Bücher und selbstgemachte Marmelade an die Besucher, auf dem Weihnachtsmarkt in Bad Essen gab es eine Wurstlotterie, deren Einnahmen nun für den guten Zweck aufgewendet werden. „Wir unterstützen besonders gerne Projekte vor der Haustür, eben so wie das Trauerland“, sagte Lions Club-Präsident Ulrich Lahmann am Rande der Scheckübergabe im Krankenhaus St. Raphael in Ostercappeln. Dort informierte sich Lahmann mit seinen Mitstreitern bei den Machern von SPES VIVA über die Einrichtung, die seit Herbst 2010 kostenlose Trauerbegleitung für junge Menschen anbietet.
So schilderte Trauerland-Leiterin Marion Gövert die aktuelle Situation in der Alten Kaplanei in Belm: Eine zweite Kindergruppe sei aktuell im Aufbau, ein Angebot für Jugendliche stecke in der Vorbereitung. Insgesamt würden bislang 15 Kinder regelmäßig zu den Treffen kommen. „Es gibt fortlaufend Anfragen von Familien, die ein Angebot nach dem Tod eines Familienmitglieds suchen. Gerade den Kindern fehlt oft die Möglichkeit, ihre Trauer altersgerecht ausdrücken zu können.“, sagte Gövert. Da das Trauerland komplett durch Spenden finanziert werde, sei das Engagement von Geldgebern ungemein wichtig. Besonderen Dank richtete Dr. Reinhold Kassing, Vorstandvorsitzender des SPES VIVA Fördervereins, an den Lions Club. „Die SPES VIVA-Idee wurde im Wittlager Land geboren. Dass das Trauerland als ergänzendes Angebot nun von einer Institution von vor Ort unterstützt wird, freut uns besonders.“ Ziel sei es, das Trauerland in die Herzen der Menschen zu tragen. „Sie unterstützen uns dabei“, so Kassing.
Belm. „Ich bin vom Trauerland wirklich beeindruckt. Was hier in den vergangenen Monaten aufgebaut wurde, ist erstaunlich“, sagte Friedhelm Spiekermann. Vorangegangen war ein Rundgang durch die Einrichtung für trauernde Kinder und Jugendliche, bei der der Vorsitzende der Stiftung SPES VIVA eine gute Nachricht im Gepäck hatte: 15.000 Euro gehen an das Trauerland in Belm.
Für Spiekermann ist der Betrag in der Alten Kaplanei gut aufgehoben: „Dass der Start der Einrichtung so gut klappt, spricht für die Idee der Trauerbegleitung in dieser Form.“ Und in der Tat wird diese bislang angenommen. Trauerland-Leiterin Marion Gövert berichtete beim Rundgang, dass bislang 15 Kinder und Jugendliche regelmäßig in der Einrichtung zu Gast seien. Möglich werde ein solches Angebot aber erst durch das Engagement von mittlerweile 35 Ehrenamtlichen, die die Kinder und Jugendlichen mitsamt ihren Familien begleiten würden, so Gövert.
Beeindruckt zeigte sich Spiekermann von den einzelnen Räumlichkeiten der Einrichtung, so zum Beispiel dem Tobezimmer oder dem Ruheraum, der den jungen Leuten eine Rückzugsmöglichkeit bietet. Im Malraum kann der Kreativität freien Lauf gelassen werden, zudem stehen ein Spielzimmer mit Tischkicker und ein Gruppengesprächsraum zur Verfügung. „Wir sind dankbar für jede Spende, aber auch für jeden, der die Idee des Trauerlands weiterträgt“, sagte Dr. Reinhold Kassing als Vorstandsvorsitzender des Fördervereins SPES VIVA e.V. am Rande des Besuchs. Und Spiekermann betonte: „Wir wollen die Arbeit von SPES VIVA dauerhaft mit Erlösen aus unserem Stiftungskapital unterstützen. Deshalb ist es unsere Aufgabe, auch zukünftig Gelder zu sammeln.“
Die Stiftung SPES VIVA hat sich 2007 gegründet und unterstützt, parallel zum Förderverein, gemeinnützige Zwecke – so wie das Trauerland, das sich komplett aus Spendengeldern finanziert. „Wir sind auf diese Unterstützung angewiesen, um unsere Angebote dauerhaft zu ermöglichen“, so Gövert.
Belm. Das SPES VIVA Trauerland in Belm ist jetzt auch für Jugendliche da: Nachdem im Herbst die ersten Angebote für Kinder starteten, bietet die Einrichtung ab sofort auch Raum für die Altersgruppe ab 15 Jahren.
„Wir möchten auch Jugendlichen die Möglichkeit geben, im Trauerland einen Raum für ihre Trauer zu finden“, sagt Leiterin Marion Gövert. „Da spielt es auch keine Rolle, ob man sich mit anderen austauschen möchte oder einfach nur Momente der Ruhe haben will.“ Jeder Einzelne finde seinen eigenen Weg, um mit Trauer umzugehen. Das SPES VIVA Trauerland wolle Jugendliche dabei unterstützen, einen guten Weg für die Trauer zu finden. Ein Richtig oder Falsch gebe es dabei nicht, so Gövert. Gerade Jugendliche fühlen sich aber oft hilflos und völlig mit der Trauer allein gelassen.
Der Trauertreff hat keinen therapeutischen Anspruch, sondern offeriert Jugendlichen, die in ihrem näheren Lebensumfeld einen Sterbensfall zu beklagen haben, einen Raum zum Austausch mit anderen Betroffenen. Der Treff für Jugendliche ab 15 Jahren findet monatlich am zweiten Donnerstag des Monats von 18.30 bis 20.30 Uhr im SPES VIVA Trauerland, Lindenstr. 71, Belm statt. Interessierte werden gebeten, sich bei Marion Gövert unter 05406/8159021 oder per Mail unter trauerland@spes-viva.de anzumelden.
Belm. Über eine Spende von genau 3.064 Euro freute sich jetzt das SPES VIVA Trauerland in Belm. Hintergrund: Die Einnahmen des Konzerts „Gospel & Pop in Concert“ gingen komplett an die Einrichtung, die trauernde Kinder und Jugendliche sowie deren Familien begleitet.
Rückblick: Lutherkirche, 12. November. Auf dem Programm steht kein Gottesdienst, sondern ein ungewöhnliches Konzert-Ereignis. Bei „Gospel & Pop in Concert“ singen die Chöre Womany Voices, Sing Out Project Choir, Simply Voices, Heidberg-Singers, Living Joy, New Spirit und Chorflakes für den guten Zweck. Erst alleine - dann gemeinsam, denn Höhepunkt des Abends ist der „Mass Choir“, bei dem schlussendlich mehr als 200 Sängerinnen und Sänger gleichzeitig einstimmen. Da hält es auch das Publikum in der restlos ausverkauften Lutherkirche nicht mehr auf den Stühlen.
Organisiert hatte die Veranstaltung Michael „Bello“ Bergmeyer: „Wir unterstützen jedes Jahr eine karitative Einrichtung hier in der Region.“ Und da das Trauerland in der Nachbarschaft des Musik-Experten (Bergmeyer arbeitete lange Zeit für ein großes Musiklabel) liegt, war schnell klar, an wen Eintrittsgelder und Spenden der Besucher gehen sollten. Nächstes Jahr ist wieder ein Konzert geplant – Informationen gibt es unter www.gpcos.de.
Alle Angebote von SPES VIVA Trauerland sind kostenfrei und konfessionsunabhängig. Die Einrichtung ist jedoch komplett auf Spenden angewiesen. Spendenkonto SPES VIVA Trauerland: Kto 5166060300, BLZ 26520017, Oldenburgische Landesbank AG.
Osnabrück. Kerzenschein, Harfenklänge und eine gebannte Zuhörerschaft: Das gibt es in der Hasestadt, wenn die Osnabrücker Märchenfrauen ihre Gäste für zwei Stunden aus dem Alltag und in die Welt der Geschichten, Gedichte und eben Märchen entführen. Den karitativen Gedanken halten die ausgebildeten Erzählerinnen dabei immer hoch. Die Einnahmen zweier Abende in der Vollholztischlerei Haunhorst in Georgsmarienhütte und im Steinwerk an der Rolandsmauer in Osnabrück gingen an das SPES VIVA Trauerland Belm.
Die Osnabrücker Märchenfrauen, das sind Rita Schimschak, Angela Köster und Ute Link. Ein Mal im Monat lädt das Trio seine Zuhörer ein, den Erzählungen beizuwohnen – und das in besonderem Ambiente: Das Steinwerk an der Rolandsmauer war mit seinen alten Holzbalken, den Franz-Hecker-Bildern an der Wand und besonderer Beleuchtung wie gemacht für die Welt der Geschichten. Passend zur Weihnachtszeit firmierte die Veranstaltung unter dem Motto „Hinter verzauberten Fenstern“, doch wer einen langweiligen Abend mit allzu bekannten Stücken erwartete, der lag bei den Erzählerinnen gründlich daneben: Die Spanne des breit gefächerten Programms reichte von alten Volksmärchen bis hin zu modernen Erzählungen.
Trotz der unterschiedlichen Charakters der Stücke haben für Link alle Geschichten meist eines gemeinsam: „In jedem Märchen steckt immer auch etwas Wahres und ein Stück weit Hoffnung.“ So habe man sich im Vorfeld der Abende schnell darauf geeinigt, die Einnahmen an das SPES VIVA Trauerland zu spenden. „Ich habe beim Besuch in Belm sofort gemerkt, dass auch dort viel Hoffnung und Mut gespendet werden kann“, berichtete Köster. An den beiden Abenden hat das Trio 1000 Euro gesammelt – aus Eintrittsgeldern und Spenden der Gäste. Musikalisch untermalt wurden die Darbietungen übrigens von Harfenistin Marie Pieck.
„Da wir uns komplett aus Spendengeldern finanzieren, muss ich den Märchenfrauen und der Tischlerei Haunhorst einen riesen Dank für die Unterstützung aussprechen. Ohne die Hilfe ‚von außen‘ könnten wir unsere bestehenden Angebote für die Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien nicht aufrecht erhalten“, sagte Trauerland-Leiterin Marion Gövert, die den Gästen in der Märchenpause Konzept und Inhalte der Einrichtung erläuterte.
Belm.Pünktlich zum ersten Advent, den ersten Schneeflocken und dem ersten richtigen Frost war die St. Dionysius-Pfarrkirche jetzt Schauplatz des Belmer Weihnachtsmarkts. Mit dabei: Das SPES VIVA Trauerland, an dessen Stand die zahlreichen Besucher Informationen rund um die Angebote für trauernde Kinder, Jugendliche und deren Familien erhielten.
Neben Trauerland-Leiterin Marion Gövert waren ehrenamtlich Engagierte für alle Fragen der Weihnachtsmarkt-Besucher offen. „Toll, wie sich die ehrenamtlichen Helfer auch außerhalb des SPES VIVA Trauerlands und darüber hinaus am Wochenende für unsere Sache einsetzen“, lobte Gövert. Die Freiwilligen hatten sich in den letzten Wochen bereits überlegt, wie sie das die Arbeit von SPES VIVA Trauerland gut präsentieren können. So wurde eine Fotowand zusammengestellt und für Kinder als Mitmachaktion Kerzen-Basteln angeboten.
2. Platz für SPES VIVA Trauerland
Am 12.11. haben die Wirtschaftsjunioren Osnabrück die OsnaBRÜCKE verliehen - einen Kinder- und Jugendförderpreis, der ehrenamtliches Engagement für Kinder und Jugendliche im Osnabrücker Raum fördern will.
"Wir freuen uns natürlich riesig." erzählt Marion Gövert, Projektleiterin. "Das ist eine sehr große Anerkennung und gilt natürlich in erster Linie allen Personen, die sich ehrenamtlich für SPES VIVA Trauerland einsetzen!"
So waren dann auch einige Vertreter aus dem mittlerweile ca. 30-köpfigen ehrenamtlichen Team von SPES VIVA Trauerland mit dabei und freuten sich über die Auszeichnung.
Hier der Bericht der Osnabrücker Zeitung:
Toys2Kids stiftet Malwand
Belm. Sie haben sie entworfen, alle Materialien selber besorgt und schließlich eine Woche daran gebaut: Die Rede ist von einer Malwand, die die Frauen von Toys2Kids jetzt dem Trauerland Belm gestiftet haben.
„Eine tolle Sache“, findet Trauerland-Leiterin Marion Gövert. „Jetzt können sich die Kinder und Jugendlichen kreativ austoben. Ich bedanke mich ganz herzlich bei Nomeda Riepe und ihrem Team.“ Die Malwand hängt jetzt im Erdgeschoss der Einrichtung für trauernde Kinder und Jugendliche und werde schon gut angenommen, so Gövert weiter.
Toys2Kids nimmt gebrauchtes und defektes Spielzeug an, um arbeitslose Frauen für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Die reparierten Spielsachen gehen an Kinder aus bedürftigen Familien – oder, wie in diesem Fall, das Trauerland. Das Projekt wird von der DEKRA betreut und kümmert sich speziell um Frauen, die durch unterschiedliche und individuell angepasste Arbeiten motiviert werden sollen, ihre Lebenssituation selbst zu verändern.
Osnabrück. Sieben Chöre für einen guten Zweck: So oder ähnlich könnte das Motto des diesjährigen Benefizkonzerts „Gospel & Pop in Concert“ lauten. Am Freitag, 12. November, ab 20 Uhr tauchen mehr als 200 Sängerinnen und Sänger die Lutherkirche in Osnabrück in eine Stimmung, wie sie das Gotteshaus bislang wohl noch nicht gesehen hat. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt dem SPES VIVA-Trauerland in Belm zu Gute.
Die Besucher erwartet ein Abend voller unterschiedlicher Sangesdarbietungen. Jeder Chor hat sein eigenes, hochwertiges Programm. Höhepunkt des Konzerts ist schließlich der gemeinsame „Mass Choir“, bei dem alle Teilnehmer den Schlusspunkt des musikalischen Abends bestreiten. „Dieses Set hält niemand auf dem Stuhl“, verspricht Organisator Michael „Bello“ Bergmeyer schon jetzt. Der Musik-Experte, Bergmeyer arbeitete 15 Jahre für ein großes Label, veranstaltet schon im dritten Jahr in Folge ein Benefizkonzert. 2010 gehen die Einnahmen an das Trauerland in Belm. Das SPES VIVA Trauerland begleitet Kinder, Jugendliche und Familien nach dem Tod eines nahestehenden Menschen.
Mit dabei sind in diesem Jahr die Chöre Womany Voices, Sing Out Project Choir, Simply Voices, Heidberg-Singers, Living Joy, New Spirit und Chorflakes. Karten für das außergewöhnliche Event in der Lutherkirche gibt es für 14 Euro beim Theater Osnabrück, der Touristinfo in der Bierstraße, bei den beteiligten Chören und im Online-Ticketverkauf des Theaters (dort aufgrund der VVK-Gebühr 15,90 Euro). Weitere Infos unter www.gpcos.de.

Ehrenamtliche Begleiter bereiten sich vor
Belm. Der Schein trügt: Auch wenn es von außen betrachtet momentan ruhig zugeht beim SPES VIVA Trauerland in Belm, so laufen hinter den Kulissen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Ursprünglich war geplant, die Angebote für trauernde Kinder erst im kommenden Jahr zu öffnen, doch jetzt steht das Team um Leiterin Marion Gövert in den Startlöchern. Und damit es auch bald losgehen kann, wurde nun eine Gruppe von 16 ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern in einem Wochenendseminar für die angehenden Aufgaben geschult.
Referentin an beiden Tagen: Beate Alefeld-Gerges, Mitbegründerin des ersten Trauerlandes in Bremen und dort als Pädagogische Geschäftsführerin tätig. Doch wie schult man Ehrenämtler für die Betreuung von trauernden Kindern? Da steht für Alefeld-Gerges zunächst einmal die Frage nach dem eigenen Ich im Mittelpunkt. „Im ersten Teil der Schulung geht es vornehmlich um Selbstreflexion, denn beim Zusammentreffen mit trauernden Kindern sollen die Betreuer ihre eigene Trauergeschichte außen vor lassen.“ Im zweiten Teil gehe es dann um die Arbeit im Trauerland im speziellen. „Also wie der Umgang mit den Kindern sein sollte“, sagte die Referentin. Nach einem Theorieteil standen noch eine Reihe von Gesprächen und Rollenspielen auf der Tagesordnung. „Dadurch wollen wir auch bei den Teilnehmern untereinander ein vertrauensvolles Miteinander schaffen.“
Eine der Freiwilligen ist Christiane Kessener. Sie interessiert vor allem der Grundgedanke des Trauerlandes. Die Pädagogin hat über die Medien von der Einrichtung erfahren und war sofort Feuer und Flamme für das Projekt. „Ich finde es unglaublich spannend auf eine andere Art und Weise mit Kindern in Kontakt zu treten, deshalb bringe ich mich hier ein“, so Kessener. Sie freue sich auf die Arbeit im Trauerland.
Einen Dank für das ehrenamtliche Engagement richtete Dr. Reinhold Kassing, SPES VIVA-Fördervereins-Vorsitzender, an die Teilnehmer des Kurses. „Ich freue mich, dass Sie sich die Zeit nehmen, die Kinder im Trauerland zu begleiten. Sie leisten einen wichtigen Anschub für dieses Projekt.“ In die gleiche Richtung gingen auch die Worte von Marion Gövert, der Leiterin der Einrichtung. „Nach der Schulung der 16 ehrenamtlichen Mitarbeiter können wir schon im November erste Angebote für betroffene Familien schaffen!“
Am 29.09. gründete sich das Trauerlandteam. Hinter dem Namen Trauerlandteam verbergen sich rund 30 Ehrenamtliche, die sich für SPES VIVA Trauerland engagieren.
In verschiedenen Feldern wie Begleitung von Kindergruppen, Begleitung von Jugendlichengruppen, Öffentlichkeitsarbeit, Moderation von Elternangeboten ermöglichen Ehrenamtliche die Trauerland-Angebote.
Auf dem ersten Treffen wurde nun beschlossen, dass das Trauerlandteam sich monatlich treffen will, um sich über die Arbeit und aktuelle Entwicklungen auszutauschen, aber auch um sich immer wieder fortzubilden.
Bevor die Angebote starten können, findet nun im Oktober noch eine erste Grundlagenschulung statt.
Wir wünschen dem Trauerlandteam einen guten Start!
Am 21. August wurde das SPES VIVA-Trauerland in Belm feierlich eröffnet. Bilder der Veranstaltung sind ab sofort unter
www.flickr.com/photos/spesvivatrauerland/sets/72157625071568928/
für alle einsehbar.
Gospel and Pop in Concert 2010 spendet den Erlös für SPES VIVA Trauerland.
Am 12.11.2010 findet 20.00 Uhr zum 3. Mal „Gospel and Pop in Concert“ statt. Acht Chöre haben sich zusammengefunden und werden in der Lutherkirche ein hochwertiges musikalisches Programm geben. Abschluss findet das Konzert mit einem sogenannten „Mass Choir“.
Eintrittskarten gibt’s für 14,-€ im Vorverkauf beim Stadttheater Osnabrück.
Der Erlös des Konzertes wird für SPES VIVA Trauerland gespendet.
Nähere Infos unter www.gpcos.de
Am 18. und 19.09.2010 veranstalteten die Lions-Clubs Bad Essen und Wittlager-Land sowie der Golfclub-Varus ein großes Charity-Event zu Gunsten von SPES VIVA Trauerland - Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche und Familien in Ostercappeln.
Neben zwei hochkarätigen Golfturnieren wurde auch den Nichtgolfern an diesem Wochenende eine sehr große und bunte Mischung an Infotainment, gastronomischen Angeboten wie auch Handelsaktivitäten geboten.
Wir sagen Danke! für die Unterstützung.
Einen Bericht über die Veranstaltung und mehr Infos gibt es hier!
Am 21.08.2010 wurde das SPES VIVA Trauerland in Belm feierlich eröffnet. Nach dem ökumenischen Gottesdienst und der Haussegnung, begrüßte zunächst der Vorsitzende des Fördervereins SPES VIVA die rund 200 Gäste. In einer Podiumsdiskussion dann erörtert, warum Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche so ein wichtiges Feld ist.
Schließlich übergab der Leiter des Stephanswerks – Herr Saremba – feierlich den Schlüssel, zunächst an Pastor Kieslich als Vertreter der Kirchengemeinde und dann an SPES VIVA. Abschließend gab die Projektkoordinatorin einen Ausblick auf die Arbeit der nächsten Monate.
Nach dem offiziellen Programm gab es noch reichlich Möglichkeit zum Austausch und Angucken des Hauses.
Die Predigt von Pastorin Böckler zur Eröffnung des Trauerlandes kann hier heruntergeladen werden.
Hier die Berichterstattung zur Eröffnung:
Am 21. August 2010 startet SPES VIVA Trauerland in Belm. Mit einem schönen Programm (siehe Plakat 2 Aktuelles) beginnt für Kinder, Jugendliche und deren Familien die einen nahestehenden Menschen betrauern, ein kompetentes Angebot zum Umgang mit der Trauer.
Die Eröffnung bietet auch die Gelegenheit für Gespräche und einen Erfahrungsaustausch. Sprechen Sie Frau Gövert und ihr Team an.
Hier können Sie den aktuellen Trauerland-Flyer runterladen.