Herr Klaus Hellmann, SPES VIVA Trauerland Botschafter

Seit Herbst 2012 ist Klaus Hellmann Botschafter für SPES VIVA Trauerland. Wir haben ihm ein paar Fragen dazu gestellt:

Klaus Hellmann Botschafter für SPES VIVA Trauerland

Herr Hellmann, es gibt eine Vielzahl an gemeinnützigen Organisationen und Einrichtungen im Osnabrücker Land. Warum engagieren Sie sich gerade für das SPES VIVA-Trauerland?

Es gibt viele wertvolle Einrichtungen in Osnabrück und Umgebung. SPES VIVA-Trauerland ist besonders, da es Kindern hilft.  Einen Menschen in der Verwandtschaft zu verlieren ist immer schwer, ältere Menschen haben durch ihre Lebenserfahrung Schutzmechanismen entwickelt, können besser mit der Trauer umgehen.  Kindern ist dies fast nicht möglich. Häufig ist es den Erwachsenen gar nicht deutlich, dass die Kinder nicht nur trauern, sondern Hilfe benötigen.  Wenn diese Hilfe nicht gewährt wird, können schlimme Spätfolgen entstehen.  SPES VIVA-Trauerland  ist ein sehr wertvoller Helfer.


Welche persönlichen Erfahrungen haben Sie mit Trauer gemacht?


Der Tod meiner Großmutter in 1971, sowie der Tod meines Vaters 1976 haben mich nachhaltig „getroffen“.  Um den Tod meines Vaters zu verarbeiten, habe ich Jahre gebraucht.


Was wünschen Sie dem SPES VIVA-Trauerland für die Zukunft?

Viele Unterstützer und ehrenamtliche Helfer.


Was haben Sie über das SPES VIVA-Trauerland gedacht, als Sie zum ersten Mal von der Einrichtung gehört haben?

Mir war nicht deutlich, was ich darunter zu verstehen habe.  An dem Bekanntheitsgrad und damit der Verbreitung der Ziele kann noch mehr gearbeitet werden.


Was erwarten Sie persönlich von Ihrer neuen Aufgabe als Botschafter des SPES VIVA-Trauerlands?

Das ich helfen kann, weitere Unterstützer zu gewinnen.


Im SPES VIVA-Trauerland sind mehr als 30 Personen ehrenamtlich aktiv. Was möchten Sie den Ehrenamtlichen mit auf den Weg geben?

Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, denn ehrenamtliche Arbeit ist nicht selbstverständlich. Gleichzeitig möchte ich helfen SPES VIVA-Trauerland bekannter zu machen.