Über SPES VIVA

Wir wirken im christlich-humanen Sinn begleitend an der Nahtstelle zwischen Leben und Sterben

Die Anfänge

Hinter jeden großen Idee steckt meist eine kleine Geschichte. Wenn wir heute, nach über 15 Jahren SPES VIVA, diese Geschichte entdecken wollen, dann führt diese auf den Dachgarten der Katholischen Akademie Hamburg.

An einem Sommerabend 1989 führte der Zufall Werner Lauer, den seinerzeitigen Geschäftsführer des Katholischen Krankenhausverbandes Deutschlands e. V. mit Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Chefarzt des Krankenhauses St. Raphael in Ostercappeln zusammen. Aus dieser Begegnung heraus entwickelte sich eine gemeinsame Aktivität für eine ganzheitliche klinische Medizin im Sinne einer entsprechenden Akzentuierung christlicher Krankenhäuser. Es lag in sich begründet, dass sich SPES VIVA als Gedanke dieser Wertebetrachtung zum Modell entwickelte, durch Werner Lauer voll unterstützt. Erstes Ziel war, über eine integrierte Struktur ein Beispiel zur Verbesserung der Situation der Sterbebegleitung in Krankenhäusern zu geben.

Intensive Unterstützung lässt die Idee wachsen

SPES VIVA, so können wir heute feststellen, hat sich aus den Überlegungen seiner Anfangsphase zu einer Einrichtung mit Vorzeigestatus entwickelt. Weit über die Grenzen der Ostercappelner Region hinaus ist diese Idee aufgegriffen worden, ist auf andere Krankenhäuser übertragen worden, war und ist maßgeblich in die palliativen bzw. hospizlichen Überlegungen der Gesundheitspolitik eingebunden. Nicht zuletzt durch die Führung von Prof. Dr. Winfried Hardinghaus und den Orden der Thuiner Franziskanerinnen als Krankenhausträgerin sowie der bisherigen Vorsitzenden des SPES VIVA-Fördervereins e. V., Friedhelm Spiekermann, Wolfgang Behre, Rainer Ellermann und aktuell Dr. Reinhold Kassing ist dies möglich geworden – aber auch durch den von echter Nächstenliebe geprägten Einsatz des Ärzteteams, der Pflegenden, Physiotherapeuten, Seelsorger, Mitarbeiter der Dienste aus dem psycho-sozialen Bereich und nicht zuletzt der ehrenamtlich tätigen HospizhelferInnen.

Durch das Engagement des Fördervereins SPES VIVA e. V. und in den letzten Jahren darüber hinaus der Stiftung SPES VIVA ist es zudem gelungen, einen durchaus ansehnlichen Erlös aus Benefizaktivitäten zu erzielen, durch den z. B. zusätzliche Nachtwachen, der Ausbau einer Palliativstation sowie die Aus- und Fortbildung der ehrenamtlich tätigen HospizhelferInnen ermöglicht werden. SPES VIVA steht heute als Inbegriff christlicher Nächstenliebe in der Begleitung Schwerkranker und Sterbender und unterscheidet sich damit unmissverständlich von allen Tendenzen zur aktiven Sterbehilfe. SPES VIVA heißt für uns: Würdevoll sterben an der Hand eines Menschen, nicht durch die Hand eines Menschen.

Aber sehen Sie selbst auf unseren Internetseiten, wie vielfältig und couragiert sich alle Mitarbeiter in flacher Hierarchie ihrer Aufgabe stellen.

Wenn wir Sie dann dazu gewinnen können, Mitglied im Förderverein zu werden oder mittels einer Spende aktiv unterstützend tätig zu werden, dann danken wir schon jetzt im voraus und verweisen dazu auf die Links zu Spendenkonto und Mitgliedschaftsantrag.

Schließen Sie sich unserem Gedanken an, öffnen Sie das Herz, reden Sie darüber und tun Sie auch direkt Gutes. Ein Zitat von Martin Kessel, das Motto des 1. SPES VIVA-Benefizkonzert 1998 in der Osnabrücker Salzmarkthalle, hat für unser Anliegen weiter Gültigkeit:

Wahrlich, es gibt Zeiten, da vermag ein Strohhalm vielmehr zu leisten, als eine Säule“

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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