Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden, Angehörigen und Trauernden
SPES VIVA - damit Menschen nicht allein sein müssen
Bis vor einigen Jahrzehnten lebten Menschen üblicherweise noch in einem Umfeld mit mehreren Generationen. So gab es eine enge Bindung innerhalb der Familie, Pflege und Begleitung durch eigene Angehörige war selbstverständlich, und auch der Tod gehörte ganz natürlich zum Leben.
Heute sind Generationen durch Umzüge, Arbeitsplatzwechsel und andere Lebensveränderungen häufig räumlich und zum Teil auch emotional getrennt, so dass eine Begleitung der Angehörigen im Sterben oder in der Trauer nicht mehr wie früher möglich ist. Zudem fällt es vielen Menschen schwer, Gefühle zuzulassen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen.
Gut, wenn Menschen auch heute in diesen Situationen nicht allein sein müssen. SPES VIVA unterstützt dabei.
Sterben ist ein Teil des Lebens – aber reden wir wirklich darüber? In dieser Folge des Podcasts “Geschichten aus 3 qm” tun wir genau das und reden mit mit Prof. Dr. med. Winfried Hardinghaus.
1994 gründete er den Palliativ- und Hospizverein SPES VIVA im Ostercappelner Krankenhaus und begleitete seitdem unzählige Schwerstkranke, Sterbende und Trauernde. Wir sprechen mit ihm darüber, dass der Umgang mit Sterben und Trauer nicht nur eine medizinische, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe ist. Eine, der wir uns alle stellen müssen.
Klicken Sie auf das nebenstehende Bild für das sehr hörenswerte Interview!